geister

Der Pyter Antysmum - der "Geisterhammer" - ist ein mittelalterliches Handbuch der Geister, das ihre Namen, Stärken und Schwächen auflistet. Es wurde von den Brüdern des Auges, den Geisterjägern der asiranistischen Kirche zusammengetragen und wurde bald ein Standardwerk der Geisterkunde - dem sich auch Kultisten bedienten, die mit dem gesammelten Wissen Macht über Geister gewinnen wollten.

Allgemeines über Geister

Geister des Anderdunkels können durch Zauberei gerufen werden, aber auch selbst durch Risse der Realität auf die Toraja schlüpfen. Solange sie auf der Toraja sind, verspüren sie jedoch einen starken Sog, der sie zurück ins Anderdunkel zieht. Während die stärkeren Geister sich selbst einen Körper aus torajanischer Materie erschaffen können, bleibt den schwächeren Geistern keine andere Wahl als von einem Tier oder Mensch Besitz zu ergreifen; verzweifelte Geister nehmen auch von Gegenständen Besitz.

Die Besessenheit durch einen Geist, zumal einen schwachen, zeigt sich oft nicht sofort, führt aber unweigerlich zu Veränderungen des Wirtskörpers. Besessene Tiere beginnen dabei schneller zu mutieren als Menschen, bei denen sich zunächst ein Tumor im Hirn bildet, in dem der Geist sich einnistet (Obwohl längst nicht alle Tumore durch Besessenheit entstehen, entstehen Hirntumore immer infolge einer Besessenheit und Geister können leichter Besitz von einem Menschen ergreifen, der unter einem Hirntumor, egal welchen Ursprungs, leidet). Je nach Stärke des Geists verändert sich das Verhalten des Besessenen mehr oder weniger schnell, manchmal flüstert der Geist ihm nur Dinge ein, die dem Besessenen wie ein eigener Gedanke erscheinen; öfter führt eine Besessenheit aber zu Zuständen, die als Geisteskrankheit wahrgenommen werden. Nur starken Geistern gelingt es den Verstand des Menschen komplett auszuschalten.

Verzeichnis bekannter Geister

Im Folgenden werden einige der im Pyter Antysmum beschriebenen Geistertypen vorgestellt. Die meisten von ihnen sind seit der Antike bekannt, ihre Einstufung basiert jedoch auf dem mittelalterlichen Handbuch.

Die in den Beschreibungen aufgeführten Geisternamen gehen zum Teil bis auf antike Überlieferungen zurück, sind ansonsten aber der mittelalterlichen Handschrift entnommen (und in diesem Fall durch ein * gekennzeichnet).

Nach Klasse und Typ

Familiare und Schemen (Macht I)

Mindere Geister (Macht II)

Niedere Geister (Macht III)

Mächtige Geister (Macht IV)

Höhere Geister (Macht VI)