Niedere Geister

Niedere Geister sollten nicht unterschätzt werden, nur weil sie allgemein als "nieder" tituliert werden. Der Pyter Antysmum klassifiziert sie als "Geister des 3. Grades" und warnt ausdrücklich vor ihrer Macht. Ihr Verstand entspricht in etwa dem eines intelligenten Menschen, soweit sich das beurteilen lässt, und ihre physische und zauberische Kraft kann erschreckend groß sein. Sie gelten allgemein als "nieder", da ihre Macht selten das übersteigt, was auch ein einigermaßen geschulter menschlicher Zauberer vollbringen kann.

Geist der Begierde

Bekannte Geisternamen: Damaugtha (w)*, Deigot (m), H'bothat (w), Macth (m), Matho (m), Ugtuat (w), Zha'degnal (m)*, Zsthana'at (w)*

 

Geister der Begierde erscheinen beinahe menschlich, auch wenn sie zwei kleine Hörner auf der Stirn haben und ihre Proportionen etwas von den menschlichen abweichen. Sie nehmen anscheinend gemäß eigener Vorliebe eine männliche oder weibliche Gestalt an. Sie sind umgänglich, aber bisweilen hinterhältig und scheinen oft eigene Ziele auf der Toraja zu verfolgen.

Sie wirken auf Menschen durchaus anziehend und erwecken sogar in jenen sexuelles Interesse, die sonst ein anderes Geschlecht bevorzugen. Ihre verführerische Natur lässt sich nur schwer zu Kampfzwecken einsetzen, wurde aber häufig gebraucht um Informationen von Opfern zu erhalten; oder schlicht um die Bedürfnisse eines einsamen Zauberers zu befriedigen.

Trotz eines modernen Schmähnamens für diese Wesen ("Anduns Sexpuppe") scheint der antike Zauberer (Andun Alkysteos, der Gründer der Ritter des Weißen Greifen von Pelandis) aber keine Kenntnis ihrer Beschwörung besessen zu haben.

Es ist unklar, ob die Geister der Begierde mit jenen der Wollust verwandt sind, aber beide Arten gehören zum Gefolge des Thuakecho und verschiedene Schriften titulieren die Geister der Begierde als "Kinder" der Geister der Wollust.