Vögel (Pholispia)

Huhn

Pholispia Chotote Grosse

Hühner sind über ganz Toraja verbreitet und werden von vielen Völkern als Lieferanten für Daunen, Eier und Fleisch genutzt. Die torajanischen Hühner sind flugunfähig und besitzen nur kleine Flügel. Sie neigen dazu Fett anzusetzen und können leicht überfüttert werden (was bei manchen Völkern absichtlich gemacht wird).

Je nach Rasse ist das daunenartige Gefieder blaugrau, schwarz-grau oder blau-weiß, einige Rassen besitzen auch braunes Gefieder.

Hähne besitzen einen Federkamm am Hinterkopf, der in der Regel aus rein weißen Federn besteht und bei Erregung aufgestellt wird.


Kiebitz

Pholispia Koupapholis Erkise

Der Kiebitz ist ein Vogel der nördlichen Sumpf-, Auen- und Marschlandschaften. Er ist ein Bodenbrüter, der auch außerhalb der Paarungszeit in festen Pärchen lebt.

Die Gefiederzeichung, die von Kopf bis Bauch einem menschlichen Skelett gleicht, machte ihn in den nördlichen Kulturen schon früh zu einem mit dem Tod assoziierten Vogel. Den antiken Arbaren galt er als Vogel der Totengöttin Erkisa und sie verstanden seinen typischen Ruf ("Kum-Kumbe-Kum") als Aufforderung, mit dem die Totengöttin die Lebenden in ihr Reich ruft ("Komm, komm mit").

Die auffälligen grauen, beim Männchen grau-roten Kappen wurden von den Gisuvaten bereits in der frühen Antike nachgeahmt und dienten als Priesterhauben (ursprünglich im Totenkult). Die den Kiebitzen nachempfundenen Hauben verbreiteten sich im Lauf der Antike zunehmend nach Süden. Später übernahm die Kirche des Asiranas diese Hauben und ist so noch heute Teil priesterlicher Trachten.


Rotkehlchen

Pholispia Anemtolochapis Chokilaimelon

 

Das Rotkehlchen ist ein intelligenter gräulicher Vogel der nördlichen Wälder.  Sie sind neugierig, mutig und zutraulich. Obwohl sie seit langer Zeit von den Gisuvaten als Haustiere gehalten werden, leben sie in freier Natur in großen Schwärmen und es wurde immer wieder beobachtet, wie ein Rotkehlchenschwarm Wölfe und andere Raubtiere aus ihrem Brutgebiet vertreibt.

In Gefangenschaft gehaltene Rotkehlchen können menschliche Sprache nachahmen und einige Wörter, selten auch kurze Sätze, gezielt verwenden.

Bei den antiken Arbaren war das Rotkehlchen das heilige Tier des Dôdig Heljar und man erzählte, wie die Tiere ihren roten Fleck an der Kehle erhielten, als sie versuchten die blutenden Wunden des Gottes zu stillen. Als die Asiranisierung den Dôdig Heljar mit Asiranas assoziierte, wurde das Rotkehlchen auch zum Symboltier des Asiranas.


Pinguin

Pholispia Peliarchos Grossopeliaros

Der Pinguin ist ein an den nördlichen Küsten lebender Meeresvogel.

Pinguine sind gute Schwimmer und ernähren sich vor allem von Fisch. Sie jagen in Rudeln und es wurde auch mehr als einmal beobachtet, wie ein Rudel Pinguine über eine Seeschlange herfiel.

An Land sind Pinguine tolpatschig wirkende, aber erstaunlich agile Tiere. Sie bauen Nester in den Klippen, wobei sich das Rudel die Arbeit (Kinderaufzucht und Jagd) teilt.

Da auch moderne Verhaltensbiologie keinen Rudelanführer unter den Pinguinen finden konnte, wird der Pinguin seit der Moderne gerne als Symboltier der Demokratiebewegungen verwendet.


Storch

Pholispia Porrapholis Strigos

Der Storch ist ein Zugvogel, der in den Sommermonaten in den Sümpfen und Auen des Nordens anzutreffen ist und den Winter im nördlichen Norontea verbringt.

Den Sagen der Erseven und Gisuvaten nach bringt der Storch die Säuglinge, die er in den Sümpfen findet, bei den antiken Arbaren war er ein Symboltier der Fruchtbarkeitsgöttin Kalma.

Bei den Rameriern galt der Storch als unsterblich, da er nach seinem Tod einfach wieder aufersteht. Später wurde dies mit asiranistischen Lehren verschmolzen und der Storch zum Symboltier des Gottes Asiranas.

In den gisuvatischen Mythen ist ein Storch namens Adebus der Bote der Götter.


Vogelhund

Pholispia Psotigriphos Skirpholis

Der Vogelhund ist ein hundeartiger Vogel, der in kleinen Rudeln lebt und Jagd auf kleinere Tiere macht.

Sie wurden im Gottkönigreich Imari bereits domestiziert und waren beliebte Haustiere. Die südlicheren Völker sahen in ihnen eher eine Jagdbeute.


Wachtel

Pholispia Atipholis Megrosse

Die Wachtel ist ein Vogel, der in kleinen Kolonien in unterirdischen Tunneln lebt. Die Wachtelkönigin ist dabei das einzige Tier, das Eier ablegt, während ihre Arbeiterinnen und Drohnen sich um die Versorgung der Königin und ihres Nachwuchses kümmern, sowie den Wachtelbau instand halten. Wachteln verlassen ihren Bau vor allem nachts, um Nahrung und Baumaterial zu sammeln.

Sie gelten seit Menschengedenken als Delikatesse.